Medizinisch Therapie im Blindeninstitut erhält Unterstützung vom SPD Ortsverein Würzburg-Nord

Sabine Tracht

Rund 400 Klientinnen werden durch die Medizinische Therapie im Blindeninstitut Würzburg jedes Jahr mit Heilmittelleistungen versorgt. Die 52 Therapeutinnen und Therapeuten aus Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie haben einen entsprechend hohen Bedarf an medizinischen Geräten, die bei der Behandlung der blinden oder sehbehinderten Klientinnen mit weiteren komplexen Behinderungen zum Einsatz kommen. Dank der Spende des SPD Ortsvereins Würzburg Nord in Höhe von 400 Euro kann nun ein neues Novafon-Schallwellengerät für die medizinische Therapie angeschafft werden. Stadtrat Alexander Kolbow (SPD) und die Vorsitzende des Vorstands des SPD Ortsvereins Würzburg Nord Jutta Henzler, brachten die Spende persönlich ins Blindeninstitut. Julia Schröder, stellvertretende Institutsleitung und Leiterin der Medizinischen Therapie, freut sich sehr über die Unterstützung: „Gerade für schwerstbetroffene Klient*innen, die nicht aktiv bei der Behandlung mitmachen können, birgt das Schallwellengerät einen unglaublichen Mehrwert.“

Bild: Alexander Kolbow, Jutta Henzler, Julia Schröder

Mit speziellen Aufsätzen können auch im Bereich der Logopädie Muskelpartien im Gesicht trainiert werden, welche für die Mundmotorik wichtig sind. Das ist besonders bei der Nahrungsaufnahme ein großes Plus an Lebensqualität für die betroffenen Menschen. Der SPD Ortsverein Nord unterstützt immer wieder soziale Zwecke und Einrichtungen in Würzburg. „Es ist uns wichtig, dass wir mit unseren Spenden direkt vor Ort helfen können“, sagt Jutta Henzler. Das Blindeninstitut als direkter Nachbar in Lengfeld war in einem gemeinsamen Beschluss des Vorstandes dann rasch ausgewählt. Finanziert hat sich die Spende aus dem Erlös des Kaffee- und Kuchenverkaufs des SPD Ortsvereins auf dem Bauernmarkt in Lengfeld, der von den Mitgliedern auf 400 Euro aufgerundet wurde. Text: Sabine Tracht, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Blindeninstitut